Berlusconi zum Dritten

Die Wahlen zum italienischen Parlament gingen wenig überraschend zu Gunsten des konservativen Wahlbündnisses um Silvio Berlusconi aus. Überraschungen gab es trotzdem. Die gemeinsame Liste der Kommunisten und Grünen verpasste mit 3,1% den Einzug. In den Umfragen lag die so genannten Regenbogenlinke bei 7%. Am Wahlabend war davon jedoch nicht mehr viel zu sehen. Erstmals seit Gründung der Republik sind damit weder Kommunisten und Sozialisten (die Partito Socialista erhielt 1,0%) im Parlament vertreten. Die christdemokratische Gemeinschaftsliste UdC erzielte magere 5,6%. Bis Anfang der Neunziger Jahre stellen Christdemokraten und Kommunisten die beiden stärksten Parteien.

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