Der Spuk in Hessen ist vorbei

Hessen hat gewählt und wie Hessen gewählt hat. Andrea Ypsilantis Machterschleichung ist nun endgültig beendet. Sie trat noch am Abend mit einem Jahr Verspätung von ihren Ämtern zurück. Der Sieger der Wahl heißt FDP.

Mit 16,2% der Wählerstimmen erzielte die FDP das beste Ergebnis in Hessen seit 1954 und das drittbeste in Hessen überhaupt. Die Umfragen sahen die FDP bei 13, forsa immerhin schon bei 15%. Am Ende war es noch mehr. In acht Wahlkreisen liegt die FDP vor der SPD, in sieben ist sie zweite Kraft, in vielen weiteren liegt sie nur knapp hinter der SPD.

Die Wortbruch-Linken um Y und TSG haben die Quittung für ihre dreiste Lügerei bekommen. Erst hat sich Frau Y die Spitzenkandidatur 2008 erschlichen, dann hat sie es auch beim Amt des Ministerpräsidenten versucht und ist glücklicherweise gescheitert.  Verloren hat aber am 18. Januar nicht nur die LinksSPD, sondern auch vier aufrechte Sozialdemokraten. Die Wähler in ihrem ehemaligen Wahlkreisen haben der SPD dafür die Quittung gegeben. Alle drei direkt gewonnenen Wahlkreise der Abweichler gingen verloren. Teilweise lag die SPD nur noch knapp über 20%. Die SPD sollte mal nachdenken, wen sie diese Niederlage zu verdanken hat.

Zurück zum Gewinner, der FDP: Nach der bayrischen Sensation nun die hessische Sensation. Mit einer Stärke für die die FDP noch vor einigen Jahren müde belächelt wurde beginnt sie den Start ins Superwahljahr 2009. In Brandenburg, Thüringen, Sachsen und im Saarland stehen dieses Jahr ebenfalls Landtagswahlen an. Mit einem Ergebnis von 16% ist dort zwar nicht zu rechnen, aber sicherlich mit einem Zugewinn an Stimmen. Im Herbst folgt die Bundestagswahl. Die Chancen stehen gut für die FDP, so gut, dass man das beste Wahlergebnis in der Parteigeschichte erzielen könnte.

Überheblich darf man sicherlich bei solchen Ergebnissen nicht werden, aber man braucht auch nicht mit gesenktem Kopf in Koalitionsverhandlungen hineingehen. Ohne die FDP würde die CDU in Hessen nicht regieren. Nicht die CDU, sondern die FDP hat die Wahl gewonnen. Drei Ministerien, inhaltliche Zugeständnisse und die Verbesserung des Konjunkturpakets II dürften das Minimum sein. Das ist nicht überheblich, sondern das was man mit diesem Ergebnis verlangen kann. Mit den bayrischen 8% wurde die CSU schon deutlich mehr gedemütigt.

2009 könnte das Jahr der FDP werden. Am 7. Juni geht es weiter: Europawahl und mehrere Kommunalwahlen, u.a. in Nordrhein-Westfalen. Gehen Sie wählen. Machen Sie Schluss mit der Großen Koalition.

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