Nichts gelernt

Die Demokratische Partei Italiens (PD) wählte Ende Oktober einen neuen Vorsitzenden, den Dritten seit der Gründung im Oktober 2007. Mit dem ehemaligen Industrieminister Pier Luigi Bersani setzte sich ein Vertreter des linken Parteiflügels durch. Bersani strebt ein Bündnis mit kleineren linken Parteien, wie den Kommunisten, Grünen und Sozialisten an. Sein Herausforderer und Amtsvorgänger Dario Franceschini dagegen setzte, wie schon Gründungsvorsitzender Walter Veltroni, auf eine unabhängige Demokratische Partei. Bei der letzten Parlamentswahl kandidierte die PD lediglich in einem Bündnis mit der liberalen Italia dei Valori (Italien der Werte) von Ex-Staatsanwalt Antonio Di Pietro; die Radikalliberalen (RI) verzichteten auf eine eigenständige Kandidatur und bewarben sich auf den Listen der Demokraten. Ein Bündnis mit den kommunistischen, grünen und sozialistischen Kleinparteien wurde ausgeschlossen.

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