Cameron manövriert Großbritannien ins Aus

David Camerons Nein zu den Änderungen an den Europäischen Verträgen hat im In- und europäischen Ausland für Unmut gesorgt. Sein liberaler Stellvertreter Nick Clegg sieht Großbritannien durch die Entscheidung an den Rand gedrängt und marginalisiert. Was hat Cameron dazu getrieben und welche Auswirkungen hat die Entscheidung sowohl für Großbritannien, als auch für Europa?

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Regierungsbildung in Großbritannien

UPDATE 2 3. Inzwischen steht es fest. Tories und Liberal Democrats bilden die neue Regierung in Großbritannien. Tory-Chef David Cameron wurde noch gestern abend zum Premierminister ernannt. Vorausgegangen waren das Scheitern der Verhandlungen zwischen Liberalen und Labour und dem anschließenden Rücktritt von Premier Gordon Brown.

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Koalitionspoker in Großbritannien

UPDATE 2. Großbritannien und Nordirland haben gewählt und überraschten sich selbst. Die drei großen Parteien, haben die Wahl auf die eine oder andere Art gewonnen und verloren. Die konservativen Tories kommen auf 36,1% (+3,8%) und erzielen 305 (+96) Mandate im Unterhaus. Damit sind sie stärkste Partei und Fraktion, verfehlen jedoch die gewünschte absolute Mehrheit. Die regierende Labour-Partei verliert 6,2% und kommt auf 29,0% bzw. 258 (-91) Sitze. Jedoch bleiben sie nach Stimmen und Mandaten vor den Liberalen. Den britischen Liberaldemokraten unter Nick Clegg wurden Ergebnisse bis zu 30% vorausgesagt. Am Ende konnten die Liberal Democrats nur ein Prozent auf 23,0% zulegen und verlieren sogar fünf Sitze (von 61 auf 57).

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Tories und Liberale an der Spitze, Labour abgeschlagen (5/10)

So zeigen zeigen sich die Umfragen an diesem Montag, drei Tage vor der letzten TV-Debatte der Vorsitzenden der drei großen Parteien. Die Konservativen (Tories) von David Cameron liegen bei 32-34% an der Spitzen, ihnen folgen die Liberaldemokraten Nick Cleggs mit 28-31% und Labour mit 25-28%.

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Liberaldemokraten erobern ersten Platz (4/10)

Der Aufwärtstrend der britischen Liberaldemokraten unter Nick Clegg hält an. YouGov meldet einen weiteren Stimmenzuwachs in den Umfragen. Die Liberal Democrats legen um vier Prozent zu und sind mit 33% nun stärkste politische Kraft nach Stimmen. Die Konservativen folgen mit 32% (-1) und Labour mit 26% (-3).

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Liberaldemokraten legen weiter zu (3/10)

UPDATE. Es scheint wohl nicht nur ein Ausrutscher eines Instituts zu sein. ComRes bestätigt den Aufstieg der Liberal Democrats bei den britischen Unterhauswahlen. Demnach verlieren die Konservativen gegenüber der Umfrage von vorgestern vier Prozent und kommen auf 31 %. Gefolgt von den Liberaldemokraten mit 29% (+8) und Labour mit 27% (-2). Auch ICM verzeichnet für Liberalen einen deutlichen Sprung nach oben. Die Konservativen  kommen hier auf 34% (-3), Labour auf 29% (-2) und die Liberalen auf 27% (+7). Die erste Umfrage sieht die Liberalen auf Platz eins. Mit 32% legen sie um 12% zu und liegen damit ein Prozent vor den Konservativen. Labour erreicht hiernach 28%. Auch von YouGov gibt es eine neue Umfrage. Dort verlieren die Liberalen jedoch einen Prozentpunkt, bleiben mit 29% vergleichsweise stark. Labour liegt mit 30% nur knapp vor den Liberalen, aber noch hinter den Konservativen mit 33%.

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Nick Clegg: Das gelbe Wunder aus Sheffield (2/10)

Ich kann es ja noch nicht ganz glauben und werde es wohl auch erst so richtig, wenn es noch andere ähnliche Umfragen geben wird. Aber nach der TV-Debatte am Donnerstag, die der Spitzenkandidat der Liberal Democrats, Nick Clegg, für sich entscheiden konnte, legt seine Partei in den Umfragen mächtig zu. Nach einer Umfrage von YouGov am Freitag liegen die Liberalen nun bei 30% (+8%) und damit nach Stimmen vor der regierenden Labour-Partei mit 28% (-3%). Die Konservativen würden jedoch nach Stimmen stärkste Partei werden mit 33% (-4%).

Aufgrund des Mehrheitswahlrechts in Großbritannien sähe jedoch die Reihefolge bei einem solchen Ergebnis in Sitzen völlig anders aus. Labour würde mit 263 Sitzen stärkste Kraft, gefolgt von den Konservativen mit 254, den Liberalen mit 101 und den Sonstigen (meist regionale Parteien) mit 13 Sitzen.

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